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Diese Seiten dienen den GAMBIO-Kunden zur Information und zur Optimierung ihres Shops zum Verkauf der Weine.

Verschiedene Elemente im Shop

Wenn wir den Shop verbessern wollen, dann sollten wir uns mit den verschiedenen Elementen des Onlineshops befassen. Hier steckt oft eine Menge an Verbesserungspotenzial.

Bilder

Bilder können die Leistung des Shops und damit auch die Kaufquote ganz erheblich beeinflussen.

Bilder für das Layout
Die Bilder für die Startseite werden von Gambio in unveränderter Größe angezeigt. Wenn Sie hier ein Bild mit mehreren MB hochladen, dann passt Gambio die Darstellung des Bildes auf der Seite an. Aber die Größe des Bildes bleibt unverändert. Daher merken Sie am PC vielleicht zunächst gar nicht, wie langsam der Shop lädt. Wer heute an das Glasfasernetz angeschlossen ist, bekommt auch ein großes Bild zügig dargestellt. Wer mit dem Smartphone im WLAN auf zugreift, bekommt die Startseite in einer vielleicht noch in einer einigermaßen akzeptablen Zeit geladen . Wer aber nur mit dem mobilen Netz auf den Shop zugreift, wird merken, dass der Shop (je nach Bilderanzahl und – größe) sehr sehr langsam lädt. In so einem Fall ist es dann kein Wunder, wenn die Kaufquote zurück geht. 

Gleichzeitig misst ja auch Google die Ladezeit Ihrer  Seite und wird sie im Ranking abstrafen, wenn die Bilder zu groß sind.

Bilder für die Produkte
Die Bilder für die Produkte werden von Shop entsprechend klein gerechnet. Dadurch werden verschiedene Bilder für die Vorschau, die Produktanzeige etc. generiert und gespeichert. Das läuft intern. Dennoch sollten Sie die Produktbilder ebenfalls bereits verkleinert in den Shop laden. Ich empfehle eine Größe von ca 1200px an der längeren Seite.

Verwenden Sie nach Möglichkeit immer Bilder hochkant. Andere Formate werden manchmal komisch dargestellt, da sie ja in den (unsichtbaren) Rahmen des Hochkantbildes kommen.

Wer die Größe der Bilder im Shop ändern möchte, kann dies im Admin unter Einstellungen tun. Einfach nach „Bilder“ suchen, dann kommen dort die Einstellungen für die Bilder. Änderungen sollte aber nur vornehmen, wer auch weiß was er tut.

Sliderbilder
Viele Gambio-Shop verwenden auf der Startseite sogenannte Slider. Das sind Bilder, die in einer Abfolge angezeigt werden. Ich habe diese Bilder sehr oft empfohlen und auch eingebaut. Aber mittlerweile gehe ich weg von derartigen Dingen. Wenn Sie solche Slider einsetzen, dann sollten Sie beachten:

1. dass die Bilder immer exakt gleich groß sind, sonst erzeugt das unschöne Leerflächen
2. die Bilder nicht zu hoch sind, damit der Besucher sofort sehen kann, dass sich unter dem Bild noch etwas befindet
3. Sliderbilder die eine klare Botschaft vermitteln (Kombination Bild und Text) können als Aufforderung zum Kauf gut eingesetzt werden
4. Sliderbilder sollten einen Zusammenhang zum Shop demonstrieren. Bilder von der Landschaft, dem Hof, der Familie gehören eher auf die Webseite.

Alt-Tags
Bei allen Bildern finden Sie im Shop ein Feld Alt-Tag. Dieser Alt-Tag ist ein Textfeld und wird angezeigt, wenn das Bild nicht angezeigt werden kann. Diese Alt-Tags werden von Google als wichtig angesehen. Auch für die Barrierefreiheit sind sie heute unerlässlich. Sie sollten diese Tags mit einem Begriff füllen, den das Foto eigentlich vermitteln soll (Beispiel „Flasche mit Chardonnay“)

Eintritt in den Shop

Ist ein Besucher erfolgreich in Ihrem Shop gelandet, so wird er häufig durch unnötige Dinge daran gehindert einzukaufen.

1. Cookie-Banner
Den Cookie-Banner können wir leider nicht verbannen, der ist leider Pflicht. 
Hinweis: GAMBIO schreibt nur die notwendigen Cookies. Von daher kann im Banner da auch nichts weiter ausgewählt werden.
Sollten Sie aber auf Produkte wie Google analytics zugreifen, oder Links zu Youtube, Facebook oder ähnlichem setzen, dann müssen Sie eventuell den Cookie-Banner entsprechend anpassen.
 
Altershinweis
Inzwischen greift die Unsitte immer mehr um sich, dass man beim Betreten eines Shop einen Altershinweis bestätigen muss. Dieser Hinweis ist schlichtweg Unsinn und hat keinerlei rechtliche Wirkung. Eventuell machen Sie sich sogar wegen Altersdiskriminierung haftbar. Von daher würde ich solch eine Seite grundsätzlich weglassen.

Popups mit Hinweisen
Manchmal verwenden Kunden ein Popup um darauf besondere Hinweise zu platzieren. Beispielsweise vor Ostern oder Hinweise auf Aktionen. Solche Dinge sind grundsätzlich nicht schlecht. Aber es sollte immer überlegt werden, ob das sinnvoll ist. Denn es ist für den Besucher wieder eine Klick mehr – und damit eine Chance mehr, dass er weg klickt. Überprüfen Sie insbesondere in der mobilen Darstellung, ob sich das Popup gut schließen lässt und als solches erkennbar ist.

 

Navigation im Shop

Die Navigationsleiste sollte so gestaltet sein, dass der Besucher mit möglichst wenig Klicks zum Produkt kommt. Wenn man Warengruppen hat, in denen nur zwei oder drei Produkte sind, sollte man eventuell eine andere Struktur überlegen, damit man auf die untere Ebene verzichten kann.

Auch hier gilt: möglichst wenig Klicks. Immer wieder vor Augen halten, dass jeder Klick zum Abbruch führen kann. Kunden sind Genießer und keine Oenologen. Lesen Sie Ihre Navigation einmal mit der Brille eines Laien (oder fragen Sie einen). Kommt der mit den Begriffen zurecht? Weiß er gleich wo er hinklicken muss? Das sind ganz entscheidende Dinge für den Erfolg des Shops.

Suchfeld
Heute ist es eigentlich üblich, das der Shop über ein Suchfeld verfügt. Die Kunden suchen heute viel lieber, als das sie sich durch ein Sortiment klicken.

Filter
Gambio bietet für die Produktsuche auch Filter an. Damit kann der Besucher dann zum Beispiel die Rebsorte oder das Jahr eingrenzen. Dies kann für Betriebe mit vielen Produkten interessant sein. Die Kunden nutzen auch bei Amzon und Ebay Filter um das gesuchte besser zu finden. Warum sollten Sie nicht auch solche Filter verwenden?

Begrüßungstext
Früher war es üblich, dass man den Kunden im Shop erst einmal begrüßt hat. In welchem Shop werden Sie heute noch begrüßt? Diese Texte sollten auf ein Minimum reduziert werden. Vielleicht durch kurze „Werbung“ für versandkostenfreie Lieferung

Nicht käufliche Produkte
Ich persönlich finde Produkte, die nicht verkauft werden, gehören nicht in den Shop. Wenn ein Wein ausgetrunken ist, sollte er auch nicht angezeigt werden – auch wenn er in zwei Monaten wieder verfügbar ist. Wenn ein Kunde dadurch irritiert ist und den Kauf abbricht, ist jeder Werbeeffekt dahin. Wenn  sie derartige Produkte präsentieren wollen, dann sollten Sie dieses Mittel sehr dosiert einsetzen. Wenn zu viele Produkte nicht käuflich sind, führt dies garantiert zu erhöhten Kaufabbrüchen

Beseitigen Sie Hindernisse zum Kauf

Auf die Möglichkeiten die Kunden durch unnötige Pop Ups vom Kauf fern zu halten, habe ich schon hingewiesen.

Andere Dinge können ebenso helfen, dass die Kunden die schon da sind mehr auf den Kauf-Button klicken. Immer wieder möchte ich betonen: es geht um die Kunden, die schon da sind. Kunden die Sie ohne teure Werbekampagne schon im Shop haben.

Zahlarten
Ich persönlich kaufe kaum noch bei einem Shop der nicht Zahlarten wie PayPal anbietet. Wenn ein Shop das nicht anbietet, erscheint er von vornherein suspekt. Das ist inzwischen so und lässt sich kaum ändern.

Klar kosten diese Zahlarten Geld – aber überlegen Sie einmal wie viel Sinn es macht, mit einer teuren Werbekampagne Kunden zu gewinnen um Sie dann durch unzureichenden Service wieder zu verlieren?

Versandkosten
Ihr Kunde soll Wein bestellen und nicht den Taschenrechner holen müssen um seine Kosten zu berechnen oder zu optimieren.

Gestalten Sie die Versandkosten einfach und transparent. Kalkulieren Sie mittelfristig Ihre Preise etwas nach oben, verzichten weitgehend auf Versandkosten und geben dann in Ihrer Vinothek einen Abholrabatt. Das macht das Online-Geschäft attraktiver und der Handel ist auch zufrieden, wenn sie ihn preislich nicht unterbieten.

Bestellmengen
Für den Transport ist am Besten, wenn die Kisten voll sind. In vielen Online-Shops sieht man daher irgendwelche Empfehlungen nur in 6er Schritten zu bestellen.

Spielen Sie mal folgenden Gedanken durch: Sie gehen in ein Weinfachgeschäft und wollen 4 Flaschen guten Wein kaufen. Der Verkäufer Ihnen sagt, dass Sie den Wein nicht bekommen, wenn Sie nicht die ganze Kiste kaufen? würden Sie jetzt eine ganze Kiste kaufen oder den Laden entsetzt verlassen um im Nachbarladen einzukaufen?

 Das Transportproblem ist natürlich nicht einfach, aber nichts zu verkaufen ist in der Regel die schlechtere Lösung. Überlegen Sie, wie Sie diese Dinge mit flexiblen Lösungen entschärfen können.

Im günstigsten Fall geht der Kunde dann in den Shop von WirWinzer oder einer anderen Plattform und kauft Ihren Wein dort. Wie viel hat Sie dies dann gekostet wenn Sie den Rabatt für diese Plattformen einrechnen.  Ich schlechteren Fall kauft er dann den Wein Ihres Nachbarn.

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